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Krisenintervention am Unfallort

Zielgruppe

• Die Teilnehmer sind Verkehrsmeister und haben bereits mehrfache Erfahrungen
mit Krisensituationen.
• Die Teilnehmer sollen direkt am Unfallort den unfallbeteiligten Fahrern helfen,
die ersten Schocksituationen zu bewältigen.

Ziele

Die Teilnehmer
• haben die erforderlichen Grundkenntnisse der Interventionspsychologie
• sind selbst mental auf den "Ernstfall" vorbereitet
• können Schocksymptome bei einem unfallbeteiligten Fahrer erkennen
• können auf Schock adäquat reagieren und geeignete Maßnahmen einleiten.
• können Maßnahmen ergreifen, die bis zum Eintreffen von Rettungsdiensten
unbedingt erforderlich sind.
• sind eigenverantwortlich in der Lage, zu entscheiden, welche Maßnahmen im
Krisenfall angemessen sind.

Ausrichtung für dieses Kriseninterventions-Training

• Die Teilnehmer reflektieren ihr bisheriges Verhalten in Krisensituationen und
leiten daraus ihre persönlichen Lern-Verhaltensziele ab. Sie gewinnen durch
die Simulation von Unfallsituationen Sicherheit für den Transfer in reale
Krisensituationen.
• Das Training gliedert sich in zwei Teile
Teil 1: Grundlagen der Krisenintervention ( 2 Tage)
Teil 2: Krisenintervention in der Praxis und Krisenmanagement (2 Tage)
• In der Zeit zwischen den beiden Trainingsteilen setzen sich die Teilnehmer
bewusst mit den Prob-lemen einer Krisenintervention auseinander und
formulieren ihre persönlichen Entwicklungsziele für Teil 2.

Schwerpunkte

Teil 1
• Zu diesem Thema mitgebrachte Gedanken, Ängste, Hoffnungen
• Arbeitsfähigkeit der Teilnehmer
• Individuelle Erwartungen, Ziele für das Kriseninterventions-Training und
gemeinsame Ziele
• Stressmechanismen
• Stress beim Gesprächspartner erkennen: u.a. Stimme, Körpersprache
• Umgang mit Stress und Stressbewältigung
• Schock, Schocksymptome
• Grundlagen der Interventionspsychologie
• Methoden zur Beruhigung
• präventive Maßnahmen zu Krisenbewältigung (Entschärfung)
• Handlungsschwerpunkte für die Zeit zwischen den beiden Trainingsintervallen
vereinbaren.

Teil 2
• Teilnehmererfahrungen zur Krisenintervention in der Zwischenzeit
• Inhaltliche Schwerpunkte für Teil 2 auf der Basis der Teilnehmererfahrungen
• Problemsituationen der Teilnehmer
• Modifizierung der Verhaltens- und Handlungsziele
• Erarbeiten von Verhaltens- und Handlungsalternativen und deren Übungen
• Transfer in die Praxis planen

Voraussetzung

• Die Teilnehmer haben bereits Erfahrungen mit Krisensituationen.
• Sie sind mit Problemsituationen vertraut
• Sie kennen die verkehrsrechtlichen Voraussetzungen ihres Berufsfeldes.
• Es bestehen Absprachen über das genaue Vorgehen im Krisenfall zwischen
Polizei, Rettungs-diensten und Verkehrsbetrieben.
• Die Teilnehmer sind in angemessener Weise auf die Maßnahme vorbereitet
und identifizieren sich mit den Zielen dieser Maßnahme.

Trainingskonzept

• Das Training berücksichtigt die aktuellen psychologischen Erkenntnisse
über Krisenverhalten.
• Die Erwartungen des Verkehrsbetriebes an die Mitarbeiter werden ebenfalls
in Betracht gezogen.
• Das Training geht auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Belastbarkeiten
der Teilnehmer in der Krisensituation ein.

Teilnehmerzahl

max. 12

Dauer

2 x 2 Tage
Zwischen den beiden Trainingssequenzen sollte ein Zeitraum von ca. 6 Wochen liegen.