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Kommunikation in kritischen Situationen –
Integriertes Seminar-Planspiel mit praxisnahen Übungen

Termine

26.10. – 27.10.2010

Dauer

2 Tage
9:00 – 17:00 Uhr

Preis

€ 800 inkl. Lehrmaterial, Mittagessen und Getränken

Teilnehmerzahl

max. 12 Teilnehmer

Seminarort

Nürnberg


 

Unternehmenskommunikation wird häufig mit dem Schlagwort „Tue Gutes und rede darüber“ beschrieben. Dies trifft im Normalfall den Kern der PR-Arbeit recht zutreffend. Aber was passiert, wenn nicht Gutes zu kommentieren ist und keine Erfolge berichtet werden können. Wenn vielmehr Dinge zu erläutern sind, die weniger positiv in der Öffentlichkeit wirken, die vielleicht auch Ängste auslösen; wenn ein Fehlverhalten eingestanden, Unfälle erklärt oder unpopuläre Entscheidungen zu begründen sind? Wenn sich also eine kommunikative Krise anbahnt, deren Verhinderung oder Bewältigung ebenso professionelles wie rasches Handeln erfordert?

Zielgruppe

Vorstände und Geschäftsführer, Führungskräfte aus Nicht-Kommunikationsbereichen (z.B. Produktion, Betriebsschutz …), Führungskräfte und Mitarbeiter aus PR-, Investor-Relations- und Marketingabteilungen

Methode und Ziele

Dieses Seminar vermittelt das Wissen, dass zur kommunikativen Bewältigung einer Krisensituation nötig ist und übt gleichzeitig intensiv die Anwendung dieses Wissens. Dazu werden ganz neue Wege der Seminargestaltung beschritten, mit mehrfachem, teilweise abruptem Wechsel zwischen „Wissens-“ und „Aktionsbausteinen“.

Grundlage ist ein fiktives Unternehmen, das in eine kommunikative Krise geraten ist – dieser Hintergrund bleibt während des gesamten Seminars gleich. In den Wissensbausteinen werden grundlegende Aspekte der Krisenkommunikation besprochen. An einer vorher nicht erkennbaren Stelle wird dieser Baustein unterbrochen, indem die Planspielsituation eine unerwartete Wende nimmt. Ein Teilnehmer ist dann aufgerufen, sich dieser neuen Situation zu stellen und als Pressesprecher des Unternehmens zu handeln – spontan und ohne weitere Vorbereitung. Der Seminarleiter nimmt dabei die Position des Gesprächspartners ein; er agiert also als Journalist, als Politiker, als Betriebsrat usw. Danach wird das Problemlösungsverhalten in der Gruppe diskutiert, es werden Handlungshinweise erarbeitet und in Form von Checklisten festgehalten.

An solch einen Aktionsbaustein schließt sich wieder ein Wissensbaustein an, in dem weitere Aspekte der Krisenkommunikation diskutiert werden, bis der nächste Teilnehmer aufgerufen ist, sich in einer neuen Lage zu behaupten.

Durch diesen Seminar-Aufbau wird ein möglichst realitätsnahes Szenario einer Krisensituation erstellt, in dem der Teilnehmer unter Zeitdruck und unter Beobachtung schwierige Kommunikationsaufgaben lösen muss. Dadurch prägt sich das Erarbeitete bedeutend besser ein. Dieser Aufbau sowie die Checklisten und die weiteren ausgegebenen Materialien versetzen die Teilnehmer in die Lage, das Gelernte am eigenen Arbeitsplatz sicher und erfolgreich umzusetzen.

Schwerpunkte

I Arten von Krisen
I Typische Eskalationsstufen
I Rollen der – unmittelbar und mittelbar – Beteiligten
I Vorbeugemaßnahmen
• Unternehmensanalyse
• Umfeldbeobachtung
• Kontaktpflege mit dem Umfeld
• Austausch mit den Mitarbeitern
• Szenarien und Krisenpläne
• Schulungsmaßnahmen
I Handeln in der Krise
• Situationsanalyse
• Umgang mit den Medien
• Maßnahmen der Unternehmenskommunikation
• Kommunikation gegenüber Stakeholdern
• Einbeziehung der Mitarbeiter
I Kommunikation nach der Krise: Möglichkeiten der positiven Nutzung bewältigter Krisen

Seminar:

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Termine: