Zertifizierter Prozessmanager GRUNDIG AKADEMIE

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Kurzprofil

Die Grundig Akademie hat einen Ausbildungsgang zusammengestellt, der alle wichtigen Aspekte des Prozessmanagements inhaltlich abdeckt.

Teilnehmer, die die Ausbildung besucht haben und die zusätzlich eine von unserem Expertenteam bewertete Prozessarbeit geleistet haben, erhalten die Zertifizierung zum: Prozessmanager GRUNDIG AKADEMIE.

Zertifizierung

Sie haben nach Beendigung der gesamten Ausbildung die Möglichkeit, neben dem qualifizierten Zertifikat der GRUNDIG AKADEMIE fakultativ die Zertifizierung der ICN Business School zu erwerben. Die ICN Grand Ecole de Management in Nancy vergibt nach einer Prüfung an Teilnehmer renommierter Lehrgänge ein international anerkanntes Zertifikat. Die Prüfung können Sie an der GRUNDIG AKADEMIE gegen eine Gebühr von 250,- abgelegen. Mehr zur ICN Business School finden Sie hier.

Hinweis

Dieses Training führen wir ausschließlich als Inhouse Training durch.

Zertifikat

Zertifikat der GRUNDIG AKADEMIE

Zielgruppe

Mitarbeiter und Führungskräfte aus allen Bereichen, die im Unternehmen für Prozesse verantwortlich sind oder an deren Gestaltung/Verbesserung arbeiten.

Ihr Nutzen

Prozessmanagement

Die Teilnehmer kennen die grundlegenden Anforderungen eines modernen Prozessmanagement. Sie verstehen das neue „prozesshafte” Denken und kennen die damit verbundenen Vorteile, aber auch die zu erwartenden Widerstände in der Organisation. Die Werkzeuge und Aktionen zu jeder Stufe des Prozesszyklus werden verstanden und können angewendet werden. Die Messung der Prozessleistung über Performance-Indikatoren ist ihnen ebenso vertraut wie die Steuerung und Koordinierung funktionsübergreifender Teams. Die Teilnehmer sind in der Lage, wirkungsvolle Aktionen zur Prozessverbesserung zu planen und zu verwirklichen. Sie haben erste praktische Erfahrungen mit ausgesuchten Aspekten des Prozessmanagements gesammelt.

Umstellung des Prozesscontrollings

Die Teilnehmer kennen die speziellen Ansprüche an Prozesse und können diese in eine ausgewogene Balance bringen. Sie haben Werkzeuge des Controllings kennen gelernt und sind in der Lage, die Ergebnisse nicht nur zu interpretieren, sondern auch entsprechende Korrekturmaßnahmen abzuleiten. Der typische Regelkreislauf aus Planen- Ausführen- Messen- Korrigieren (PDCA) wird als Idealform der Prozesssteuerung verstanden. Prozesseigenschaften wie Effektivität, Effizienz, Flexibilität und Robustheit können in entsprechende Performance-Indikatoren umgesetzt werden.

Führen in Prozessen

Die Arbeit in bereichs- bzw. funktionsübergreifenden Prozessen stellt neben fachlich-inhaltlichen besondere persönliche Anforderungen an die Betroffenen. Mitarbeiter sehen sich vor der Herausforderung, größere Verantwortung übernehmen zu müssen, werden direkt mit Konflikten an den Schnittstellen konfrontiert und sind in besonderem Maße kommunikativ gefordert, um nur ein paar wichtige Aspekte zu benennen. Diese Veränderung schlagen sich unmittelbar in den Anforderungen an die Führungsarbeit nieder. Es geht deshalb in diesem Modul darum, Führungskräfte und Prozessverantwortliche in die Lage zu versetzen, mitarbeiterzentriert zu fördern und zu entwickeln, um so die Funktionsfähigkeit und Stabilität der Prozesse sicherzustellen und gleichermaßen die Weiterentwicklung und Anpassung der Prozesse zu ermöglichen.

Ablauf der Ausbildungen

Methoden

Vortrag, Erfahrungsaustausch, Fallstudien

Schwerpunkte

Die Teilnehmer erfahren im ersten Trainingsblock einen vollständigen Überblick über alle Aspekte des Prozessmanagements. Sie suchen sich für die Praxisphase ein passendes Arbeitsthema aus, das sie realisieren möchten. Im zweiten und dritten Trainingsblock diskutieren die Teilnehmer über ihre Erfahrungen. Passend zu den Teilnehmerthemen werden theoretische Vertiefungen geboten.

Prozessmanagement

  • Grundlagen des Prozessmanagements
  • Die Prozessorientierung als neue Ausrichtung
  • Eine Roadmap zur Einführung von Prozessmanagement
  • Der gezielte Einstieg an der richtigen Stelle in der richtigen Form
  • Widerstände gegen eine Veränderung der Organisation und Hierarchie
  • Kritische Erfolgsfaktoren / mögliche Stolpersteine
  • Neue Aufgabenverteilung in der Matrixorganisation
  • Die Aufgaben des Prozessmanagers
  • Führen von Prozessteams
  • Der Prozessverbesserungszyklus
  • Erfassen und Beschreiben von Prozessen
  • Analysieren von Prozessen und Verbessern des Prozessablaufs
  • Prozesskontrolle und -steuerung mittels Performance-Indikatoren
  • Die Prozessbewertung über Assessment Werkzeuge
  • Die Methoden der Prozessverbesserung, KVP, Lean, Six Sigma
  • Der eigene Aktionsplan
  • Feedback und Diskussion der Zwischenergebnisse

Umstellung des Prozesscontrollings

Die Prozessziele bereichsübergreifender Prozesse haben einen anderen, weiter gefassten Fokus als typische Abteilungsziele. Entsprechend ist auch die Messung der Prozessleistung anders ausgerichtet. Drei Interessengruppen müssen gleichwertig berücksichtigt werden, die Kunden mit ihren Ansprüchen, das Unternehmen mit seinen Zielen, der Prozess mit seinen Begrenzungen. Das Controlling eines Prozesses besitzt also immer mehrere Dimensionen.

  • Regelkreisläufe in Unternehmen
  • Der PDCA Kreislauf
  • Prozessanforderungen wie Effektivität und Effizienz
  • Die überall gültigen Erfolgsfaktoren Quality-Delivery-Cost
  • Der Weg von der Einzelmessung zum Makroindikator
  • Prinzip der Balanced Scorecard
  • Die Zielsetzung
  • Reaktionen auf Abweichungen
  • Ursache- Wirkungszusammenhänge
  • Integration unterschiedlicher Methoden und Handlungsempfehlungen
  • Six Sigma

Führen in Prozessen

  • Führen in einer Welt permanenter Veränderung
  • Ein prozessorientiertes Umfeld schaffen – Empowerment
  • Situativ führen – den passenden Führungsstil finden
  • Wahrnehmung und mentale Modelle – Der Zusammenhang von Denken und Handeln
  • Kommunikation und Feedback – Schlüssel-instrumente der Führung
  • Motivation und Möglichkeiten des Einflusses auf die Motivation der Mitarbeiter
  • Management by Objectives im Prozessmanagement – Zielfindung und Zielvereinbarung
  • Führen von Gruppen – Hochleistungsteams entwickeln
  • Umgang mit Konflikten in Prozessen – Konstruktive Konfliktlösung
  • Bereichsübergreifende Integration – Abteilungsdenken nachhaltig überwinden  

Weitere Ausbildungen und Seminare zum Thema Prozessmanagement

Prozessbewertung

Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, ein Bewertungssystem zur Reife und Leistungsfähigkeit von Prozessen in Unternehmen und Organisationen anzuwenden und verschiedene Werkzeuge einzusetzen. Auf dieser Basis können sie weitere Schritte ableiten und entsprechend den Projektzielen entwickeln. Sie können unterschiedliche Werkzeuge zur Prozessbewertung beurteilen.

Prozessmanager CBPP® - Certified Business Process Professional - Prüfungsvorbereitung und Zertifizierung

Prozessmanager haben jetzt die Möglichkeit, einen weltweit renommierten Leistungsnachweis ihres Könnens und ihrer Kompetenz zu erlangen. Basierend auf dem international anerkannten Standard der ABPMP (Association of Business Process Professionals) wird auch in Deutschland über die gfo | Gesellschaft für Organisation e. v. die Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP®) angeboten. 

Toyota Labor Planspiel - Steigerung von Effizienz und Produktivität im Unternehmen

Die Idee für das Toyota Labor stammt ursprünglich aus der Automobilindustrie und wurde von Jörg Wassenhoven (Grünenthal GmbH) adaptiert und weiterentwickelt. Es geht nicht nur um einen theoretischen Ansatz, sondern darum ein ganzheitliches Bild des LEAN Systems zu vermitteln und direkt greifbar zu machen. Die Teilnehmer bekommen in einzelnen Modulen die Theorie vermittelt und erproben die Einzelwirkung und das Zusammenspiel des Systems in mehreren Praxisphasen. Die Simulation im Toyota Labor ist ungewöhnlich umfangreich und dürfte in Deutschland einmalig sein. Das Toyota Labor kann zwischen 12 und 30 Teilnehmer aufnehmen, die alle mit echten operativen Funktionen beteiligt werden.

Grundlagen der Prozessoptimierung

Die Teilnehmer eignen sich in diesem 2-tägigen Seminar das Grundlagenwissen über Werkzeuge und Methoden der Prozessoptimierung an. Sie werden in die Lage versetzt, bei der Durchführung von Geschäftsprozess-Optimierungen im eigenen Unternehmen unterstützend und gestaltend tätig zu sein. Sie profitieren von einem unmittelbar umsetzbaren Know-how für Ihren berufspraktischen Alltag.

Trainer

Dr. Jutta Illert

Diplom-Politologin und Dr. phil., Systemische Organisationsberaterin, Six Sigma Trainerin, Master Black Belt. Dr. Jutta Illert bringt langjährige Beratungs- und Trainingserfahrungen aus der internationalen Organisationsberatung und Zusammenarbeit sowie dem Qualitätsmanagement mit. Sie führt Six Sigma und Lean Six Sigma Trainings in der öffentlichen Verwaltung, in der Petrochemie und der Pharma Branche durch.

Peter Michaelsen

Dipl.-Ing Nachrichtentechnik, Berufspädagoge Trainer und Coach, Leanexperte. Langjährige Erfahrung in KVP und Gruppenarbeit im Produktionsbereich. Fortbildungen u.a. in Suggestopädie, NLP, Coaching, nonverbale Kommunikation. Auf dieser Basis sind weitere Trainingsthemen: Ausbildung von Trainern, Moderation, Kommunikation und Präsentation, speziell nonverbale Skills sowie Fach- und Führungskräftetrainings.

Dauer

9 Tage

1. Tag: 10:00 - 18:00 Uhr

Folgetage: 09:00 - 17:00 Uhr

Termine

Als Inhouse-Training individuell an Ihren Bedarf angepasst buchbar.

Standard-Inhouse-Seminar

Seminar, das ohne Veränderung von Inhalten und Dauer für eine Gruppe von Teilnehmern gebucht wird. Ort und Beginn werden individuell abgestimmt.

inkl. Zertifizierung
zzgl. Reisekosten für den Trainer in Höhe von 250,- € für den 1. Tag des jeweiligen Moduls und 100,- € für jeden weiteren Tag
zzgl. 70 € für Seminarunterlagen pro TN

max. 12 Teilnehmer

Ansprechpartner

Güler Dalman
Tel: +49 911 95117-232
gueler.dalman@grundig-akademie.de

Lara Spittler
Tel: +49 911 95117-238
lara.spittler@grundig-akademie.de

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