Berufsbegleitende Weiterbildung mit IHK-Abschluss: Fachwirt, Betriebswirt, Technischer Betriebswirt & mehr – jetzt informieren!
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Ausbildung der Ausbilder (m/w/d) - Teilzeit

Kurzprofil

Die Qualifizierung von zukünftigen Fachkräften stellt eine zentrale Investition in die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens dar und spielt eine entscheidende Rolle in der Personalplanung und Mitarbeiterentwicklung. Eine hochwertige Berufsausbildung kann jedoch nur gelingen, wenn die Ausbilder über das nötige Know-how verfügen. Neben der fachlichen und persönlichen Eignung gehören dazu auch fundierte Kenntnisse in Pädagogik, Recht, Organisation, Psychologie und Methodik.

Mit der AdA-Weiterbildung erwerben Sie genau diese Kompetenzen und bereiten sich gezielt auf die vielfältigen Anforderungen der Ausbildungsarbeit vor. Die Ausbilderprüfung ist deutschlandweit die einzige einheitlich anerkannte Qualifikation, die berufs- und arbeitspädagogisches Wissen offiziell nachweist.

Die AdA-Zusatzqualifikation stärkt nicht nur die Professionalität Ihrer Mitarbeitenden, sondern wirkt sich positiv auf das gesamte Unternehmen aus – als sichtbares Qualitätssiegel für eine verantwortungsvolle und professionelle Ausbildungsarbeit. Die Inhalte der seit Januar 2009 gültigen Ausbilder-Eignungsverordnung werden anwendungsbezogen vermittelt, wobei an die vorhandenen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen angeknüpft wird.

Zielgruppe

Die AdA-Qualifizierung richtet sich an angehende Ausbilderinnen und Ausbilder, Mitarbeitende mit Verantwortlichkeit im Personal- oder Ausbildungsbereich sowie an Personen, die eine Weiterbildung zum / zur Personalfachkaufmann/-frau oder zum / zur Meister/-in anstreben.

Voraussetzungen

Für die Zulassung zur AdA-Prüfung sind keine Voraussetzungen zu erfüllen. Um als Ausbilder/Ausbilderin zugelassen zu werden, müssen neben der Ausbildereignungsprüfung entsprechende fachliche Qualifikationen vorliegen.

Ihr Nutzen

Die AdA-Zusatzqualifikation stärkt nicht nur die Professionalität Ihrer Mitarbeitenden, sondern wirkt sich positiv auf das gesamte Unternehmen aus – als sichtbares Qualitätssiegel für eine verantwortungsvolle und professionelle Ausbildungsarbeit. Die Inhalte der seit Januar 2009 gültigen Ausbilder-Eignungsverordnung werden anwendungsbezogen vermittelt, wobei an die vorhandenen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen angeknüpft wird.

Schwerpunkte


Handlungsfeld 1:

Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

  • Vorteile und Nutzen betrieblicher Ausbildung darstellen und begründen
  • Mitwirkung bei den Planungen und Entscheidungen hinsichtlich des betrieblichen Ausbildungsbedarfs auf der Grundlage der rechtlichen, tarifvertraglichen und betrieblichen Rahmenbedingungen
  • Strukturen des Berufsbildungssystems und seine Schnittstellen darstellen
  • Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen und dies begründen
  • Eignung des Betriebes für die Ausbildung in dem angestrebten Ausbildungsberuf prüfen sowie, ob und inwieweit Ausbildungsinhalte durch Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte (Ausbildung im Verbund, überbetriebliche Ausbildung oder andere geeignete Maßnahmen), vermittelt werden können
  • Möglichkeiten des Einsatzes von auf die Berufsausbildung vorbereitenden Maßnahmen einschätzen
  • Im Betrieb die Aufgaben der an der Ausbildung Mitwirkenden unter Berücksichtigung ihrer Funktionen und Qualifikationen abstimmen

Handlungsfeld 2:

Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

  • Auf der Grundlage einer Ausbildungsordnung einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen, der sich insbesondere an berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen orientiert
  • Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessenvertretungen in der Berufsbildung berücksichtigen
  • Kooperationsbedarf ermitteln und sich inhaltlich sowie organisatorisch mit den Kooperationspartnern, insbesondere der Berufsschule abstimmen
  • Kriterien und Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden auch unter Berücksichtigung ihrer Verschiedenartigkeit anwenden
  • Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und die Eintragung des Vertrages bei der zuständigen Stelle veranlassen
  • Möglichkeiten prüfen, ob Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können

Handlungsfeld 3:

Ausbildung durchführen

  • Lernförderliche Bedingungen und eine motivierende Lernkultur schaffen, Rückmeldungen geben und empfangen
  • Probezeit organisieren, gestalten und bewerten
  • Aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben entwickeln und gestalten
  • Ausbildungsmethoden und -medien zielgruppengerecht auswählen und situationsspezifisch einsetzen
  • Auszubildende bei Lernschwierigkeiten durch individuelle Gestaltung der Ausbildung und Lernberatung unterstützen, bei Bedarf ausbildungsunterstützende Hilfen einsetzen und die Möglichkeit zur Verlängerung der Ausbildungszeit prüfen
  • Auszubildenden zusätzliche Ausbildungsangebote z.B. in Form von Zusatzqualifikationen machen und die Möglichkeit der Verkürzung der Ausbildungsdauer und die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung prüfen
  • Soziale und persönliche Entwicklung von Auszubildenden fördern, Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen sowie auf eine Lösung hinwirken
  • Leistungen feststellen und bewerten, Leistungsbeurteilungen Dritter und Prüfungsergebnisse auswerten, Beurteilungsgespräche führen,
  • Rückschlüsse für den weiteren Ausbildungsverlauf ziehen
    Interkulturelle Kompetenzen fördern

Handlungsfeld 4:

Ausbildung abschließen

  • Auszubildende auf die Abschluss- oder Gesellenprüfung unter Berücksichtigung der Prüfungstermine vorbereiten und die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss führen
  • Für die Anmeldung der Auszubildenden zu Prüfungen bei der zuständigen Stelle sorgen und diese auf durchführungsrelevante Besonderheiten hinweisen
  • An der Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf der Grundlage von Leistungsbeurteilungen mitwirken
  • Auszubildende über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten

Termine

Präsenz (vor Ort in Nürnberg)

18.06.2026 - 25.07.2026

Di I Do (17:45 - 21:00 Uhr) + Sa (08:30 - 13:30 Uhr)

Live Online

14.09.2026 - 04.11.2026

Mo I Mi I Fr (17:45 - 21:00 Uhr) - nur jeder zweite Freitag

Präsenz (vor Ort in Nürnberg)

10.10.2026 - 24.11.2026

Di I Do (17:45 - 21:00 Uhr) + Sa (08:30 - 13:30 Uhr)

Seminarempfehlungen für Sie

Termine

Präsenz (vor Ort in Nürnberg)

18.06.2026 - 25.07.2026

Live Online

14.09.2026 - 04.11.2026

Präsenz (vor Ort in Nürnberg)

10.10.2026 - 24.11.2026

inkl. Studienmaterial

zzgl. Prüfungsgebühren (werden von der zuständigen IHK erhoben)

Dauer

80 Unterrichtsstunden


Wählen Sie das für Sie passende Lernformat:

Präsenz (vor Ort): Der Unterricht erfolgt direkt an unserem Standort – Sie lernen gemeinsam mit anderen Teilnehmenden in unseren Räumen.

Live Online: Die Teilnahme erfolgt vollständig online in einem virtuellen Klassenzimmer – Sie bilden sich digital zusammen mit der Gruppe weiter.

Technische Anforderungen für das Live-Online- und Hybrid-Format:
Eine stabile Internetverbindung mit mindestens 5 Mbit/s Upload, sowie eine Webcam und ein Headset – alternativ ein Laptop mit integrierter Kamera und Mikrofon.

Zertifikat

Zertifikat der GRUNDIG AKADEMIE