Selbstbewertung EFQM - Beispiel aus der Automobilzuliefer­industrie

Ausgangssituation

Das Leitungsteam des Werkes stand vor der Herausforderung, in kurzer Zeit bei voller Beteiligung des ganzen Teams und weiterer Mitarbeiter eine hochwertige Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell durchzuführen. Zu Beginn der Arbeit waren jedoch weder im Werk noch im Konzern ausreichende EFQM-Qualifikationen verfügbar. Vor diesem Hintergrund musste das Programm der Qualifizierung und Durchführung konzipiert und innerhalb weniger Wochen erfüllt werden. Neben diesem Ziel war es die Forderung des Kunden, die Selbstbewertung mit einem vorhandenen OE-Prozess zu verknüpfen und die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, diese Bewertung künftig ohne externe Begleitung auszuführen.

Aufgabenstellung

Vorbereitung, Qualifizierung der Mitarbeiter und Begleitung der internen EFQM- Selbstbewertung mit einem Team von 25 Fach- und Führungskräften.

Feinziele

  • Die Qualität des Excellence-Prozesses nachweisbar verbessern
  • Eine extern vergleichbare („kalibrierte“) Selbstbewertung durchzuführen
  • Den vor drei Jahren eingeleiteten Strategieprozess zu überprüfen und an zentralen Stellen zu verbessern.

Vorgehensweise und Leistungen

Die Konzeption beinhaltete ein 5-Stufen-Modell

Kick-off

1 Tag pro Gruppe

  • Einführung neuer Selbstbewertungs-Prozess
  • praktisches Beispiel für Datenerhebung

Datenerhebung

1 Tag pro Gruppe

  • Datenerhebung in Kriteriengruppen

Konsensfindung/Priorisierung

2 Tage

  • Konsensfindung bzgl. Stärken und Verbesserungsansätze
  • Priorisierung und Benennung von Verantwortlichen

Bewertung Konsensfindung

1 Tag

  • mittels RADAR-Bewertungsmatrix eine Punktbewertung vornehmen

Präsentation

1/2 Tag

  • Präsentation vor der Geschäftsleitung

Ergebnis

Der zeitlich und inhaltlich sehr ambitionierte Zeitplan wurde eingehalten. Nach einer arbeitsreichen Einstiegsphase nahm der Prozess gut an Fahrt auf. Am Schluss stand nicht nur ein „Punktwert“, sondern vor allem eine überschaubare Anzahl von Verbesserungsaktivitäten, die von der Mehrzahl der Teilnehmer als wesentlich und richtig angenommen wurden.